Ameise
Die Ameise ist ein besonderes Tier, sie ist Stark, schlau und vielseitig organisiert.
der Ameisenstaat
Ameisen leben in einem Ameisenstaat, welcher bis zu mehrere millionen Ameisen beherbergen kann. Der Ameisenstaat ist streng organisiert, denn er besteht aus Ameisen, die je einen "Beruf" ausüben. Z.B. gibt es die Arbeiterinnen,sie sind für alle essenziellen Aufgaben zuständig: Nahrungssuche, Nestbau, Pflege der Brut (Larven/Puppen) und Verteidigung.Die Königin legt Eier,in der Hauptbrupzeit etwa 80 bis 100 Eier pro Tag je nach Art.
Lebensraum
Ameisen können die Organisation ihres Staates an verschiedene Umgebungen anpassen, was ihre Überlebensfähigkeit in unterschiedlichen Lebensräumen erhöht. Das ist auch der Grund, warum Ameisen fast überall in der Welt zuhause sind und sich überall finden lassen. Sie können in Feldern, Wiesen, Wäldern, Wandritzen und in noch vielseitigeren Orten Zuhause sein. Sie bevorzugen aber versteckte und dunkle Orte, sowie Orte, wo sie schnell Zugang zu Nahrung haben.
Nahrungsquellen und Beutetiere
Ameisen sind tolle Jäger und Allesfresser. Ihre Nahrung hängt stark von Klima, Ort und Jahreszeit ab. Hauptsächlich ernähren sie sich von Beutetieren, also Insekten oder Honigtau. Im Haus plündern sie gerne Honig, Fleisch, Zucker, Honig oder Marmelade.
Sinnesorgane
Die Sinnesorgane der Ameise ist einer der vielfältigsten und zugleich besten im Tierreich.
Die geknieten Antennen sind die wichtigsten und vielfältigsten Sinnesorgane der Ameisen. Sie dienen hauptsächlich zum Tasten, Riechen und Schmecken.Ameisen können damit Temperaturänderungen, Luftströmungen und den Kohlendioxidgehalt der Luft wahrnehmen. Außerdem dienen die Antennen in hohem Maße der taktilen Verständigung zwischen den Individuen.Ameisen besitzen meist verhältnismäßig kleine, aber gut ausgebildete Komplexaugen mit typischerweise einigen Hundert Einzelaugen. Bei einer Reihe von Arten wurde das Sehen von Farben nachgewiesen.
Lebensweise und Verhalten
Ameisen bilden eine große Vielzahl unterschiedlicher Lebensweisen aus, von nomadischen „Jägern“ über „Sammler“ und „Viehzüchter“ bis hin zu Arten, die Pilze als Nahrungsquelle kultivieren: die Blattschneiderameisen. Einige Arten betreiben quasi Sklaverei, indem sie Ameisenlarven anderer Arten entführen und später für sich arbeiten lassen, oder Sozialparasitismus, indem die Weibchen in bestehende Staaten einer anderen Art einwandern und ihre Nachkommen von diesen aufziehen lassen.